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Sonntag, 13. Dezember 2015

Frivole Tests aud Deutsch

http://de.what-character-are-you.com/d/de/best.html

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Neue EU-Studie: Junge Männer sind Nesthocker

Neue EU-Studie: Junge Männer sind Nesthocker

  Depri an Mamas Küchentisch? Mehr als zwei Drittel der männlichen Europäer zwischen 18 und 24 wohnte 2011 noch bei den Eltern  Zur Großansicht
Corbis
Depri an Mamas Küchentisch? Mehr als zwei Drittel der männlichen Europäer zwischen 
18 und 24 wohnte 2011 noch bei den Eltern
Zu Hause bei Mama und Papa: Fast jeder zweite Europäer zwischen 18 und 29 
Jahren lebt noch oder wieder bei den Eltern - oft unfreiwillig. Besonders betroffen 
sind junge Männer in den Krisenstaaten.

Sie schlafen in ihren alten Kinderzimmern, sitzen bei Mama und Papa am Küchentisch 
und waschen ihre Wäsche bei den Eltern: Immer mehr 18- bis 29-jährige junge Europäer 
wohnen noch oder wieder bei ihren Eltern. 48 Prozent streckten im Jahr 2011 ihre Füße 
unter den elterlichen Tisch - ein Anstieg um vier Prozentpunkte verglichen mit dem 
Vorkrisenjahr 2007.
Das zeigt eine repräsentative Eurofound-Studie zur sozialen Situation von jungen 
Menschen in den 28 EU-Ländern. Für die Erhebung wurden insgesamt 43.636 Menschen
 über 18 Jahren in der EU befragt. Die Ergebnisse der "Europäischen Stiftung zur 
Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen" stammen aus einer Teilauswertung
 und wurden am Dienstag in Dublin vorgestellt.
Demnach sind vor allem junge Männer Nesthocker. In der Altersgruppe der 18- bis
24-Jährigen lebten 68 Prozent der männlichen jungen Erwachsenen und 59 Prozent
der jungen Frauen zu Hause. In der Gruppe der 25- bis 29-Jährigen waren es noch
35 Prozent Männer und 26 Prozent Frauen.Was nach Bequemlichkeit klingen mag, 
hat in den meisten Fällen wirtschaftliche Gründe: Viele können es sich schlicht nicht 
leisten, allein oder mit Freunden zu wohnen. Die Abhängigkeit vom Elternhaus ist in 
jenen Ländern am höchsten, die unter anderem am meisten unter der Wirtschafts- und 
Euro-Krise zu leiden haben.
Am höchsten sind die Zahlen in Malta (85 Prozent), Italien (79 Prozent) und Ungarn
(76 Prozent). Am wenigsten finanziell abhängig vom Elternhaus sind dagegen die
jungen Erwachsenen in Finnland (15 Prozent), Dänemark, Österreich und Deutschland
(jeweils 23 Prozent). (Lesen Sie hier wie Studenten in Deutschland leben.)
Besonders stark gestiegen ist die Zahl der Nesthocker in Ungarn (plus 36 Prozentpunkte),
Slowenien (plus 21 Prozentpunkte), Litauen (plus 17 Prozentpunkte) und Polen (plus 15
Prozentpunkte). Nur in wenigen Ländern ist die Zahl gesunken, darunter Großbritannien,
Luxemburg, die Niederlande und Deutschland: 2007 lebten in der Bundesrepublik 26
Prozent der 18- bis 29-Jährigen noch bei ihren Eltern, 2011 waren es 23 Prozent.
Steigende Arbeitslosenzahlen und daraus folgende finanzielle Nöte sorgen in der Regel
für eine Rückkehr zu den Eltern - und zwar in allen sozialen Schichten. Von denjenigen,
die einen Job haben, lebt durchschnittlich ein Drittel bei den Eltern. Von denen, die sich
in der Ausbildung befinden, ist es knapp jeder Zweite, von den Arbeitslosen sogar zwei
Drittel.
Arbeitslosigkeit ist unter jungen Menschen generell meist weiter verbreitet als im
restlichen Teil einer Bevölkerung. Und auch die Wirtschafts- und Finanzkrisen der
letzten Jahre haben vor allem die Jungen getroffen. Laut Daten der EU-Behörde
Eurostat ist die Arbeitslosenrate unter 15- bis 24-Jährigen in der EU zwischen 2007
und 2011 von 15 Prozent auf 21 Prozent gestiegen.


http://www.goethe.de/ins/co/de/bog/kul/mag/ges/20364422.html

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Zu lesen - Literatur der Interkulturalität

Stefan Zweig - Ein land der Zukunft
Joao Ubaldo  - Ein Brasilianer in Berlin
Daniel Kehlmann - Die Vermessung der Welt


Donnerstag, 25. September 2014

Drogenfund bei AldiKokain-Bananen sollten nach England

Mindestens sechs Millionen Euro war das Kokain wert, das Aldi-Mitarbeiter in Bananenkisten in Berlin fanden. Nun steht fest: Eigentlich sollte die Ladung nach England. Doch das Wetter vermieste wohl den Schmuggel.

Mitarbeiter des LKA Berlin präsentieren die beschlagnahmten Bananenkisten.
Es war der größte Kokainfund seit fast 15 Jahren: Gut 130 Kilogramm entdeckten Mitarbeiter von Aldi Anfang Januar in Bananenkisten aus Kolumbien. Nun haben die Ermittler herausgefunden, wohin die Drogen im Wert von rund sechs Millionen Euro eigentlich verschifft werden sollten: nach Rotterdam und womöglich weiter nach England.
Dies bestätigte ein Polizeisprecher der Berliner Zeitung Tagesspiegel.  Dem Bericht zufolge hat hat die Rekonstruktion ergeben, dass das Containerschiff „Maersk Niteroi“ aus Kolumbien kam und unter anderem die besagte Ladung von 1150 Bananenkisten an Bord hatte.
Ziel sei eigentlich Großbritannien gewesen, offenbar über Rotterdam in den Niederlanden. Weil das Wetter auf dem Atlantik zu schlecht war, lief das Schiff jedoch zu spät in Rotterdam ein.
Kokainfund bei Discounter© DPAVergrößernEine erste chemische Untersuchung ergab laut Polizei einen Wirkstoffgehalt von 55 Prozent Kokainhydrochlorid.
Wegen dieser Verspätung wollte der niederländische Zwischenhändler die Bananen nicht mehr haben. Die Ladung wurde deshalb nach Hamburg gefahren, auf Paletten verladen und an den Fruchthof Beusselstraße in Berlin-Moabit verkauft.
„Wir gehen von einem logistischen Fehler der Täter aus“, hatte ein Polizeisprecher bereits kurz nach dem überraschenden Fund bei Aldi gesagt. Die Menge sei zu groß, um profitabel auf einen Schlag in Berlin vermarktet zu werden. Wahrscheinlich sei es den Schmugglern nicht gelungen, die Bananenkisten unbemerkt aus dem Container zu entfernen.
Ob die Drogenschmuggler im Hafen von Rotterdam oder erst in England auf die Ware warteten, sei aber noch unklar, sagte ein Sprecher der Polizei nun dem Tagesspiegel. In Ermittlerkreisen wird der Zeitung zufolge jedoch vermutet, dass Rotterdam am wahrscheinlichsten sei, da jede weitere Station ein höheres Risiko der Aufdeckung in sich berge.

http://www.bild.de/regional/berlin/kokain/koks-in-bananenkisten-gefunden-34105246.bild.html

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/drogenfund-bei-aldi-kokain-bananen-sollten-nach-england-12754689.html

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/drogenfund-bei-aldi-wetter-vermasselte-den-kokain-schmuggel,10809148,25896814.html

Samstag, 24. Mai 2014

Rassismus vor der Disko


Menschen mit einer dunklen Hautfarbe werden in Deutschland immer wieder diskriminiert – sogar beim Ausgehen. Weil er in Clubs und Diskotheken mehrmals abgewiesen wurde, ist ein Mann aus Burkina Faso vor Gericht gezogen.

Hamado Dipama stammt aus Burkina Faso. 2002 kam er als Flüchtling nach Deutschland und lebt heute in München. Wenn der 39-Jährige abends ausgehen will, kommt er meist nur bis zur Diskotür. Mit Sätzen wie „Nur mit Reservierung“ oder „Nur für Stammgäste“ wird er oft von Türstehern abgewiesen. Seine Freunde machen ähnliche Erfahrungen. Viele hätten inzwischen aufgegeben, überhaupt abends auszugehen, sagt er.

Dipama, der Mitglied des Münchner Ausländerbeirats ist, will das nicht hinnehmen. Zusammen mit sechs Freunden aus München testete er an einem Wochenende im April 2013 verschiedene Münchner Clubs. Das Ergebnis: 20 von 25 Diskotheken ließen ihn und einen dunkelhäutigenFreund nicht rein. Die hellhäutigen Begleiter dagegen hatten keine Probleme. Das machte Hamado Dipama wütend und er klagte vor Gericht auf Schadenersatz.

Damit ist er nicht der Einzige. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) soll Personen in Deutschland vor Diskriminierung etwa wegen ihrer Herkunft schützen. Manche der Klagen haben Erfolg. In Hannover entschied das Gericht für einen Mann aus der Türkei: Der Besitzer eines Clubs musste dem Gast 1000 Euro Schadenersatz zahlen, weil er an der Tür abgewiesen wurde. Häufig ist die rechtliche Lage aber unklar. Denn ein Club darf sich sein Publikum aussuchen, und es ist schwer zu entscheiden: Was ist noch Hausrecht und wo fängt Diskriminierung an?

Aber nicht nur vor der Disko, sondern in vielen Bereichen des Alltags werden Menschen aufgrund ihrer Herkunft diskriminiert, zum Beispiel bei der Wohnungs- oder aber bei der Jobsuche. Grund dafür ist nicht immer nur das Aussehen. Die Universität Konstanz hat 2010 eine Untersuchung mit 1000 falschen Bewerbungsunterlagen durchgeführt. Sie kommt zum Ergebnis, dass Menschen mit fremd klingenden Namen bei gleicher Qualifikation schlechtere Chancen als andere Bewerber haben.

http://www.dw.de/rassismus-vor-der-disko/a-17646626?maca=de-DKnewsletter_daf_de-2116-html-newsletter

Glossar

Rassismus (m., nur Singular) – die Meinung, dass bestimmte Menschengruppen wegen ihrer Hautfarbe besser sind als andere

jemanden diskriminieren – jemanden wegen etwas (z. B. Hautfarbe oder Herkunft) schlechter behandeln als andere

jemanden ab|weisen – jemanden nicht hineinlassen; jemanden wegschicken

vor Gericht ziehen – gegen etwas/jemanden klagen

aus etwas (z. B. einem Land) stammen – ursprünglich aus etwas (z. B. einem Land) kommen

Flüchtling, -e (m.) – jemand, der sein Heimatland aus einem bestimmten Grund (z. B. Krieg) verlassen muss

Stammgast, gäste (m.) – jemand, der oft in eine bestimmte Diskothek oder ein bestimmtes Restaurant geht

Türsteher, - (m.) – eine Person, die aus vor einer Disko steht und die Gäste kontrolliert

Ausländerbeirat, -räte (m.) – eine Institution, deren Mitglieder demokratisch gewählt werden und die sich in Städten und Gemeinden für die Interessen von Migranten einsetzt

etwas hin|nehmen – etwas akzeptieren

dunkelhäutig – mit einer dunklen Hautfarbe

auf Schadenersatz klagen – vor einem Gericht von jemandem Geld verlangen, weil einem Unrecht passiert ist

Lage (f., nur Singular) – hier: die Situation

unklar – nicht klar; nicht eindeutig

Hausrecht (n., nur Singular) – das Recht des Besitzers frei zu entscheiden, wer er in sein Gebäude hineindarf und wer nicht

etwas durch|führen – etwas machen

klingen – sich anhören wie

Qualifikation, -en (f.) – die Ausbildung oder die berufliche Erfahrung, die für einen bestimmten Job wichtig ist


Fragen zum Text

1. Was stimmt nicht? Hamado Dipama …
a) hatte in Burkina Faso Probleme wegen seiner Hautfarbe.
b) floh 2002 nach Deutschland.
c) lebt in München.

2. Was ist richtig? 
a) Dipama geht immer in eine bestimmte Diskothek, weil er dort Stammgast ist.
b) Er und seine Begleiter werden oft abgewiesen, wenn sie in Clubs gehen wollen.
c) Dipamas Freunde mit heller Hautfarbe werden diskriminiert.

3. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz …
a) erlaubt Besitzern von Clubs zu entscheiden, wen sie reinlassen möchten.
b) ist Grund dafür, dass die Klagen auf Schadensersatz immer Erfolg haben.
c) soll dafür sorgen, dass Menschen nicht wegen ihrer Herkunft schlechter behandelt werden.

4. Die Studie der Universität Konstanz zeigt: Menschen haben aufgrund ihres fremd …
a) klingender Namen
b) klingendem Namen
c) klingenden Namens

5. Menschen werden oft wegen … diskriminiert.
a) ihren Aussehen
b) ihres Aussehens
c) ihr Aussehen


Arbeitsauftrag
Das Beispiel Hamado Dipama zeigt, dass in Deutschland Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe diskriminiert werden. Kennt ihr solche Fälle aus eurem Land? Berichtet davon im Kurs.

Montag, 21. April 2014

Was braucht der Mensch?

Wir alle streben nach dem persönlichen Glück. Aber können wir glücklich sein, wenn wir auf Kosten der Armen leben? Es ist Zeit für eine praktizierte »Fernstenliebe«VON 
Eine Handvoll Dollar, Vertrauen, etwas Geduld. Das brauche ein Mensch, sagt Mohammed Yunus, Friedensnobelpreisträger, Ökonom und Banker. Mit dieser Grundausstattung hat er in Bangladesch Millionen Menschen aus der Armut geholt. Er bot ihnen Kleinstkredite an, mit deren Hilfe sie sich eine selbstständige Existenz schaffen konnten. Ein paar Hundert Euro für Nahrung, Kleidung, Telefon, Fernseher, Internet, Wohnung, Verkehrsmittel. Das brauche man, sagt der deutsche Sozialstaat, der den Mindeststandard für seine Bürger definiert und Millionen mit dem Nötigsten versorgt – plus öffentliche Güter, plus alle Bürgerrechte, die der Staat garantiert. Und von Brecht gibt es ein Gedicht, Der Zettel des Brauchens, das sagt: »Viele kenne ich, die laufen herum mit einem Zettel / Auf dem steht, was sie brauchen. / Der den Zettel zu sehen bekommt, sagt: das ist viel. / Aber der ihn geschrieben hat, sagt: das ist das wenigste. / Mancher aber zeigt stolz seinen Zettel / Auf dem steht wenig.« Was ein Mensch braucht, hängt von vielerlei ab, vor allem von der Kultur, in der er lebt. Ein Gedicht braucht mancher offenbar auch.
Von einem Skandal ist hier die Rede: Bedürfnisse sind kulturabhängig, eine Milliarde Menschen aber hat, ungeachtet aller Kulturabhängigkeit, selbst das Notwendigste nicht, kaum zu essen, zu trinken, kaum medizinische Hilfe und Schutz. Die Konsumentenklasse, die im Namen der Selbstbestimmung wissentlich auf Kosten der Selbstbestimmung ungezählter anderer lebt, ist reich ohne Maß. Sie braucht viel, und die Erde wird wärmer.
Der Skandal, der immer wieder kurz ins Bewusstsein schwappt, ruft Schulterzucken hervor, kaum mehr. Das Bevölkerungswachstum entmutigt. Die Weltwirtschaftsordnung ist als Gegner routinemäßig beliebt, nur gibt es auch die guten Kapitalisten, die ihr Geld mit Energieeffizienz machen. Selbst den Stromanbieter zu wechseln, sich über die Energieeffizienz des eigenen Computers kundig zu machen, an Brot für die Welt spenden: lästig, Kleinkram. Ein Fest mit Freunden in den Voralpen tröstet bequemer, sonst hilft etwas Wellness, die Grillparty mit ein paar Kilo Fleisch, der Wochenendtrip mit dem alten Renault in eine beruhigende Landschaft. Um sich etwas Gutes zu tun, mit erheblichem Ausstoß von Kohlendioxid. Und dann kommt die Unruhe wieder zurück.
Was braucht der Mensch? Ob in der Diskussion um Klimawandel und Armut, in der um die Reichweite der Menschenrechte, in der um den Mindestlohn, ums Grundeinkommen oder um Lebensqualität, in der Debatte, was ein Kind braucht und was zu einem Leben in Würde gehört, immer schwebt der Geist des Grundbedürfnisses über den Häuptern. Nur ist er angesichts von bald neun Milliarden Erdbewohnern mit ihren Milliarden verschiedenen Zetteln des Brauchens diffus. Nicht vom Brot allein lebe der Mensch, entgegnete dem Teufel in der Wüste Jesus von Nazareth, Brecht hingegen hielt die Reihenfolge fest, dass erst mal das Fressen komme. Das sind grobe Richtungsangaben, mehr leider nicht.
Grundbedürfnis: Das klingt verführerisch einfach. Einfacher als elementar kann ja nichts sein. Grimms Wörterbuch von 1854 kennt noch die dringende Notwendigkeit, die dem »Bedürfen« eigen ist, nennt deshalb die Notdurft als Beispiel, und diese Dringlichkeit hat als Bedeutung des Worts überlebt. Aber die Frage, was ein Mensch braucht, ist kaum gestellt, da zieht sie, unvermeidlich, Nachfragen hinter sich her: Was man braucht, um zu überleben? Nahrung, Wasser, etwas Kleidung, Medizin, ein Dach über dem Kopf, Schlaf. Oder um nicht zu zerbrechen? Je nachdem, vielleicht etwas Anerkennung, Liebe, Freiheit, Arbeit und Sicherheit, auch Kunst und Religion können helfen. Oder um glücklich zu sein? Schwierig. Um mit anderen Menschen halbwegs über die Runden zu kommen? Einen funktionierenden Staat, Familienplanung, sonst sehr variabel. Materielle Grundgüter, soziale Rechte, moralische Ansprüche und Anerkennung gehören je verschieden zum Elementaren, was Menschen brauchen, und lassen sich gegeneinander kaum aufrechnen.

Welcher Mensch überhaupt ist gemeint, an welchem Flecke der Welt, in welcher Epoche? Grundbedürfnisse sind nicht nur regional, sondern historisch relativ, sie hängen auch vom Menschenbild ab und vermischen sich mit Interessen oder mit Ideen vom Glück. Es ist keine hundert Jahre her, da war man in Deutschland mehrheitlich sicher, dass Kinder unbedingt Prügel brauchen, um passabel geraten zu können. Aber warum überhaupt Glück? Hat Sigmund Freud nicht ein für alle Mal festgehalten, dass mehr nicht zu machen sei, als unerträgliches Leiden in normales menschliches Unglück zu verwandeln?

http://www.zeit.de/2007/28/Gl-ck

Samstag, 29. März 2014


„Es gibt viele Arten zu töten. Man kann einem ein Messer in den Bauch stechen, einem das Brot entziehen, einen von einer Krankheit nicht heilen, einen in eine schlechte Wohnung stecken, einen durch Arbeit zu Tode schinden, einen zum Suizid treiben, einen in den Krieg führen usw. Nur weniges davon ist in unserem Staat verboten.“
Bertolt Brecht (Werk: Me-Ti. Buch der Wendungen)

Montag, 13. Januar 2014

Sonntag, 12. Januar 2014

Freitag, 15. November 2013

Mittwoch, 12. Juni 2013

Unglaublich!

Der Druck auf Homosexuelle in Russland steigt. Das Parlament erließ ein Verbot von "Homosexuellen-Propaganda". Äußerungen über "nicht-traditionelle Orientierungen" werden künftig bestraft.

http://www.dw.de/ein-maulkorb-f%C3%BCr-schwule-und-lesben-in-russland/a-16874501

Montag, 11. Februar 2013

"Monumentale Albernheit": Warum Speed Hating die schmerzfreieste Dating-Variante ist

Montag, 14. Januar 2013

Mittwoch, 9. Januar 2013